In der Wiege der Menschheit

Für uns war schon letztes Jahr als wir die Türkei durchquerten klar, in den Südosten gehen wir nicht. Die syrische Grenze ist nah. Und der Konflikt zwischen der Türkei und den Kurden spielt sich auch genau dort ab. Nun liegt wieder die ganze Türkei vor uns und wir sind nur mittelmässig motiviert, wieder der Küste des Schwarzen Meeres zu folgen. Aber eben, in den Südosten gehen wir nicht. Dann lernen wir Esra und Jihan kennen. Die beiden sind Lehrer, wohnen in Hopa am Schwarzen Meer und sind herrliche Gastgeber. Wir übernachten bei ihnen und führen – wieder einmal – interessante Gespräche. Und sie finden, wir sollten unbedingt den Südosten bereisen.

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Fridolin stösst an seine Grenzen

Kasachstan im August

Wir sind nun schon ein paar Tage mit Fridolin unterwegs. Es ist nach wie vor heiss und wird immer heisser, je weiter wir in die Steppe hinausfahren. Kurz vor Shymkent bietet sich uns die letzte Möglichkeit noch einmal ein bisschen in die Berge zu fahren. Wir wollen zwei Nächte in einem Nationalpark übernachten und noch einmal etwas abkühlen.

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Wir stellen vor: Fridolin

Bereits in Tadschikistan zeichnet sich ab, dass unsere Reise wohl nicht ganz dort enden wird, wo wir uns das vorgestellt haben. Also, eigentlich sind wir ja zu Hause los mit der Idee, mal in die Türkei zu fahren. Zumindest so als erste Etappe. Aber wir wollten uns nie auf ein bestimmtes Ziel versteifen. Klar, der Pamir-Highway war immer irgendwie im Hinterkopf. Und ja, es wäre schön, wenn wir auch noch die Mongolei «mitnehmen» könnten. Aber eben, wir wollen flexibel bleiben.

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Schlammschlacht

Von Murgab bis Karakul überqueren wir den höchsten Punkt unserer Reise. Danach gehts runter zum Karakul-See und naiv wie wir sind, glauben wir, wir hätten das ärgste hinter uns. Wir quartieren uns für die Nacht in einem «Homestay» ein und rechnen damit, die nächsten Tage ohne grössere Probleme über die Grenze nach Kirgistan zu rollen.

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up it goes!

Wir sind in Langar und haben etwas zittrige Knie. Denn ab hier wirds hart. Das haben wir von anderen Velölern gehört. Schlechte Strasse, stotzig, keine Läden und wenig Sauerstoff. Also machen wir uns parat. Und kaufen noch schnell den Dorfladen leer.

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Zentralasiatische Zwischenbilaz

Gute fünf Wochen ist es her, seit wir den mittleren Osten verlassen und uns auf den Weg nach Zentralasien gemacht haben. Die Strassen werden immer schitterer, die Umgebung immer bergiger und die Aussicht immer spektakulärer. Ausserdem erhalten wir einen kleinen Einblick in das Leben in Afghanistan und stellen zudem fest, dass unsere Magendarm-Träkte auch nach mehr als einem Jahr unterwegs noch europäische Mimösli sind.

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Turkmenistan – kurz aber heftig

Turkmenistan. Dieses Land liegt uns schon seit dem Beginn unserer Reise etwas auf dem Magen. Man hört viele unschöne Geschichten, was die Beschaffung des Visum angeht. Und ausserdem kommt das Land nicht unbedingt gut weg, wenn man mal ein bisschen googelt. Auf der Rangliste der Pressefreiheit rangiert es auf dem letzten Platz. Hinter Nordkorea. Aber wir sind ja keine Journalisten. Und auch die Sache mit dem Visum stellt sich als einfacher heraus, als befürchtet.

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Dem Frühling entgegen

Nachdem wir die letzten Monate nur braun in verschiedenen Schattierungen gesehen haben, freuen wir uns über das erste zarte Grün und sogar blühende Bäume je weiter wir in den Norden vorstossen. Und sobald wir nicht mehr in der Wüste sind, schlägt auch die iranische Neugier und Gastfreundschaft, zusätzlich verstärkt durch Noowruz, wieder voll zu. Aber alles der Reihe nach.
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